Agnostic Front! Na, wenn das kein Knaller ist. 25 Jahre nach ihrem “United Blood”-Debüt melden sich die NYC-Hardcore-Giganten mit einem neuen Album zurück. Und ein erstes Reinhören auf der Website der Band bestätigt: Die Jungs um Roger Miret und Vinnie Stigma haben immer noch reichlich Wut im Bauch. Das neue Album “Warriors” setzt da an, wo “Riot, riot upstart” 1999 aufgehört hat: Fette Hymnen und amtliches Hardcore-Geballer. Keine Frage, das Konzert in der Faust war ein Pflichttermin! Den Anfang machten die Radio Dead Ones aus Berlin. Und die machten ihre Sache ordentlich. Doch das Publikum schien ungeduldig – warten auf die großen Agnostic Front. Würden Sie die Erwartungen erfüllen? Hätten sie noch die HC-Power der 80er? Hatten sie! “Anthem”, “Riot, riot upstart”, das neue “For my family” und natürlich die Hymne “Gotta Go!” – ich hatte ein Dauergrinsen im Gesicht, konnte meine Füße nicht stillhalten und konnte mich selbst auch über den seit Jahren gepflegten Lokalpatriotismus der New Yorker nicht ärgern. Das Einzige was mich ärgerte, war das unverhoffte Ende der Show. Nach 40 Minuten war Feierabend. Licht an, und ein paar Konservenklänge von Vinnie Stigmas Soloprojekt. Was soll´s – nächstes Mal, bin ich wieder dabei, wenn die Altmeister zum Moshen bitten.
“Gotta Go!” bei Youtube:
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